INITIATIVE SOLAR

Jetzt Handeln statt Reden!

  • Bündnis 90 – Die Grünen in Hasbergen Frank Pfeifer Zur Hüggelschlucht 6 49205 Hasbergen Hasbergen, den 12.7.2011 Die Grünen in Hasbergen begrüßen die Initiative der Firma OVI – Photowatt „Hasbergen goes SOLAR“. Wir wünschen dem Vorhaben, Hasberger Bürgerinnen und Bürgerinnen durch gemeinsame Bestellungen von Photovoltaikanlagen zu günstigeren Anschaffungskonditionen zu verhelfen den entsprechenden wirtschaftlichen und umweltrelevanten Erfolg.
  • Twitter-Aktualisierungen

    • @Intelligence_de l Dem Korruptionsvorsorgeausschuß liegt eine Anfrage zur Überprüfung der Herren Röttgen und Rösner vor. 3 months ago
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Ein sonniges Jahr 2012!

Geschrieben von hasbergengoessolar - 29. Dezember 2011

Liebe Leser/innen,

zum Jahresende ist es schön zu wissen, dass die Photovoltaikbranche weiterhin und trotz Kürzung der Einspeisevergütung zur dezentralen Stromversorgung in 2011 beigetragen hat und mittlerweile mehr als 22 GWp von deutschen Bürgern an Strom erzeugt werden.

Nach einem Jahr, welches uns durch die Katastrophe in Fukushima die Notwendigkeit sauberer Energie wieder einmal vor Augen geführt hat, ist diese Entwicklung umso erfreulicher.

Dank Ihrer Mithilfe trägt die aus Photovoltaik erzeugte Energie nun 3,5 % zur deutschen Energieversorgung bei, noch vor der Wasserenergie, an dritter Stelle installierter Anlagen wie Windenergie oder Kohlekraftwerke. Damit haben 1 Million Betreiber mit einer Gesamtinvestition von 60 Milliarden dazu beigetragen, gerade zur Mittagszeit eine ernst zunehmende Konkurrenz zur Stromgewinnung aus Atomkraftwerken und zu fossilen Brennstoffen darzustellen.

Die Entwicklung geht weiter rasant voran:

- Durch Synergieentwicklungen und Effizienzsteigerungen purzeln die Preise für Module immer weiter.

- Weltweit, wie in China, Indien, Italien oder den USA werden immer mehr Photovoltaikanlagen und Krafwerke gebaut.

- Neue technologische Entwicklungen wie Konzentratorzellen und Mikrodünnschichttechnologien sorgen für noch effizientere Anwendungen.

- Gemeinden in Deutschland schliessen sich immer mehr zur gemeinsamen Photovoltaikprojekten zusammen, wie z.B. im Berliner Südosten, wo sich 70 Menschen zusammengetan haben, um 40% Ihrer Energieversorgung durch Photovoltaik abzudecken. Dies möchten wir auch im Osnabrücker Land erreichen.

Es ist das erste mal, das eine technologische Entwicklung in Deutschland so zur Selbstbetimmung der Energieversorgung beigetragen hat, wie wir es in den letzten Jahren erfahren haben.

Sind Sie dabei? Lassen Sie sich kostenlos beraten oder basteln Sie doch ein bisschen selbst, um zu sehen, wie Ihrem Haus eine Photovoltaikanlage zu Gesicht steht.

Wir wünschen Ihnen ein sonniges, selbstbestimmtes, inspirierendes Jahr 2012 und hoffen, dass auch Sie sich von der Sonne anstecken lassen.

Mit sonnigen Grüßen

Ellen Oberste Berghaus MA

OVI-Photowatt

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Fazit Umweltschutz 2011

Geschrieben von hasbergengoessolar - 28. Dezember 2011

Lieber Leser/innen,

ich hoffe, Sie hatten ein paar schöne Feiertage im Kreise Ihrer Familien.

Kurz vor der Jahreswende schaut man gerne auf das vergangene Jahr und seine Ereignisse zurück.

Daher möchte ich gerne diesen Artikel der Pressestelle des BUND mit Ihnen teilen:

Umweltschutz-Bilanz 2011: Fukushima, „halber“ Atomausstieg und die Untätigkeit einer Verbraucherschutzministerin. 2012 entscheidend für Agrarreform

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) will sich im kommenden Jahr verstärkt bei der Durchsetzung ökologischer Agrarreformen engagieren. „2012 muss die Bundesregierung zeigen, dass sie die Lokomotive der EU-Agrarreform ist und nicht die Blockiererin. Natur und Umwelt, die Tiere und die Menschen müssen die Kollateralschäden der industrialisierten Landwirtschaft und Tierhaltung ausbaden. Umweltschutzauflagen müssen endlich entscheidende Kriterien bei der Vergabe von Agrarsubventionen werden“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Bereits am 21. Januar werde es anlässlich der „Grünen Woche“ in Berlin eine große Demonstration für einschneidende Korrekturen in der deutschen und europäischen Agrarpolitik geben. „Die nächsten Monate entscheiden über Top oder Flop der Agrarreform. Es geht um mehr Tierschutz, mehr Schutz der Verbraucher vor ungesunden Lebensmitteln und um ein Ende der Preisdrückerei“, sagte Weiger.

Neben der Agrarreform werde der BUND 2012 die Durchsetzung der Energiewende ins Zentrum seiner Arbeit stellen, sagte der BUND-Vorsitzende. Die Anti-Atomproteste Hunderttausender Menschen im zurückliegenden Jahr hätten deutlich gemacht, dass die Bevölkerung den Ausstieg aus der gefährlichen Atomtechnologie und den Umstieg auf eine hundertprozentige Stromversorgung aus regenerativen Energien wolle. Der BUND werde darauf dringen, dass beim Umbau der Energiewirtschaft die Interessen von Betroffenen und Anwohnern einbezogen würden.

„Die Demonstrationen für einen schnelleren Atomausstieg, die wir 2011 zusammen mit anderen Organisationen auf die Beine gestellt haben, waren Grundlage für die energiepolitische Kurskorrektur der Bundesregierung nach Fukushima“, sagte Weiger. „Fukushima 2011 steht wie Tschernobyl 1986 und Harrisburg 1979 für die Risiken der Atomkraftnutzung. Deshalb muss dem halben Atomausstieg in Deutschland 2012 der ganze folgen“, sagte der BUND-Vorsitzende. 2012 werde der BUND außerdem die intensive Beteiligung der Bürger und ihrer Verbände bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle zu einem seiner Schwerpunkte machen. Mit dem stetig wachsenden radioaktiven Atommüllberg werde nachfolgenden Generationen ein unverantwortbares Erbe aufgebürdet.

Verhindert werden müsse auch, dass der Atomausstieg auf Kosten des Klimaschutzes geschehe. „In Deutschland dürfen keine neuen Kohlekraftwerke gebaut werden. Stattdessen muss alles getan werden, um die großen und leider immer noch brachliegenden Potentiale beim Energiesparen, der Energieeffizienz und beim Ausbau der Windkraft besser zu nutzen“, sagte Weiger.

Ein wichtiger Erfolg beim Klimaschutz in Deutschland sei 2011 die Verhinderung des Gesetzes zur unterirdischen Verpressung des Klimagases CO2 gewesen. Der Energieriese Vattenfall habe deshalb den Bau eines Pilotkraftwerks auf Basis der CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) in der Nähe von Berlin absagen müssen. International sei der Klimaschutz hingegen kaum vorangekommen. Die Staatengemeinschaft habe sich beim Weltklimagipfel im südafrikanischen Durban leider nicht auf konkrete Maßnahmen zur CO2-Minderung geeinigt.

Im Naturschutz sei es 2011 gelungen, wertvolle Biotope für gefährdete Arten und am ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen, dem „Grünen Band“, zu sichern. 2012 rechnet der BUND mit entsprechenden Beschlüssen des EU-Parlaments für den Bereich entlang des gesamten früheren Eisernen Vorhangs, dem „Green Belt Europe“. Die Entscheidung der Unesco, fünf deutsche Buchenwälder als Weltnaturerbe auszuweisen, sei ein großer Erfolg im „UN-Jahr der Wälder 2011“. Mitgewirkt habe der BUND auch bei wichtigen Grundsatzurteilen des Europäischen Gerichtshofes in Luxemburg. So habe das EuGH die Klagerechte gegen industrielle Großvorhaben wie z.B. Kohlekraftwerke gestärkt. Verstöße gegen Vorschriften zum Schutz der Natur, des Wassers oder der Luft könnten künftig durch Umweltverbände gerichtlich geahndet werden. Auch das EuGH-Urteil über die Zulässigkeit der Einbeziehung des Flugverkehrs in den EU-Emissionshandel nütze dem Umwelt- und Klimaschutz.

Großen Anteil habe der BUND außerdem am EU-weiten Verbot von Bisphenol A in Babyflaschen. Hingegen sei beim Schutz von Kindern vor gefährlichen Chemikalien in Kitas noch kein Fortschritt erkennbar. Schuld daran sei die Untätigkeit von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner, die ihre Verantwortung wegschiebe und das Problem aussitzen wolle. Rechtsgeschichte sei 2011 unter fachlicher Mitwirkung des BUND vom Bundesverfassungsgericht geschrieben worden. Es hatte eine Klage des Landes Sachsen-Anhalt gegen das Gentechnikgesetz mit der Begründung abgewiesen, die Gentechnik greife in elementare Strukturen des Lebens ein. Schutzmaßnahmen gegen Verunreinigungen von Lebensmitteln mit gentechnischen Bestandteilen seien somit zulässig.

Der BUND hat 16 Landesverbände und ist mit rund 480000 Mitgliedern, Förderern und Spendern die größte föderal strukturierte und basisdemokratische Natur- und Umweltschutzorganisation Deutschlands. 2011 wuchs die Mitgliederzahl um fünf Prozent auf derzeit etwa 290000.

Pressekontakt: Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressestelle, Tel. 0 30 / 2 75 86-425 bzw. Mobil: 01 71 / 8 31 10 51, presse@bund.net

Mit sonnigen Grüßen

Ellen Oberste Berghaus MA


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Was bedeutet die Reduzierung der Einspeisevergütung?

Geschrieben von hasbergengoessolar - 12. Dezember 2011

Liebe Leser/innen,

die Klimakonferenz in Durban ist gescheitert. Wieder einmal wird uns vor Augen gehalten, dass die Politik nicht in der Lage ist, für die Menschheit bedrohliche Situationen abzuwenden. Doch wie der Philosoph Emanuel Kant schon vor einigen Jahrhunderten richtig erkannte:

AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen.“

Durban hat gezeigt, dass wir nicht die Verantwortung in die Hände und Köpfe der Politik abgeben können, sondern eigenständig handeln müssen. Es ist unsere moralische Verpflichtung uns, unserer Gesellschaft und unserer Umwelt gegenüber, die uns anvertraut ist, die jetzigen Zustände zu ändern.

Viele Unternehmen wie z.B. Bosch und andere denken in die gleiche Richtung und entwickeln ganzheitliche Problemlösungskonzepte für uns und unsere Umwelt.

Wir können viel tun:  

-        Nehmen wir tatsächlich den Bus oder das Fahrrad, wenn es eben geht.

-        Investieren wir in nachhaltige, lokal hergestellte Produkte

-        Reduzieren wir den Fleischkonsum

-        Pflanzen wir Bäume, die CO² binden und uns mit Sauerstoff versorgen

-        Reden wir mit Menschen, gründen Kooperativen um grüne Energieoasen zu schaffen!

Leider werden wir über die Medien immer wieder verunsichert. Dies vor allem, wenn es um andersartige oder neue Konzepte wie die Photovoltaik geht. Diskussionen über die Einspeise-Vergütung hier und in anderen Ländern haben dazu geführt, dass viele von uns nicht wissen, was das Richtige ist.

Wie in dem vorherigen Artikel beschrieben, ist für Anfang 2012 eine Reduzierung der Einspeise-Vergütung um 15% vom Bund beschlossen worden.

Doch was bedeutet dies?

Die Einspeise-Vergütung wurde ursprünglich mit dem EEG (Energie-Einspeise-Gesetz) eingeführt, um der Forschung von Photovoltaik-Anlagen eine bestmögliche finanzielle Grundlage zu ermöglichen, da Effizienz und Technologie noch nicht ausgereift waren. Obwohl längst für Satelliten in den  1970ziger Jahren eingesetzt, betrug der Wirkungsgrad einer Solarzelle vor 45 Jahren zwischen 5 und 7 %.

Damit waren Photovoltaik Zellen, obwohl Umwelt- und Ressourcen- schonend, nicht wettbewerbsfähig im Vergleich zu fossilen Brennstoffen.

Durch die Einführung des EEG sollte ein zusätzlicher wirtschaftlicher Anreiz für Interessierte gegeben werden, um Ertragsrisiken bzw. – ausfälle zu minimieren bzw. aufzuheben und zwar solange, bis eine sog. Marktparität erreicht sein würde, d.h. eine natürliche wettbewerbsfähige Preisregulation der Anlagen.

Als Konsequenz dieser Initiative stieg die Zahl der Anlagen im Jahre 2005 auf 1 Gigawatt Nennleistung, bereits 2010 wurden 10 Gigawatt überschritten.

In der gleichen Zeit konnten Hersteller wie SMA z.B. von Kleinproduktionen auf Massenfertigung umsteigen, und intensiv in die Forschung und Entwicklung von Materialien für Module und Zellen investieren. Als Konsequenz dieser Entwicklung konnten zwei Trends beobachtet werden:

1)     Die Preise für Photovoltaik Module sanken von 2009 bis Oktober 2011 um bis zu 56%. Gründe hierfür liegen in Skaleneffekten, technologischen Entwicklungen, Normalisierung des Solar-Silizium-Preises und durch den Aufbau von Überkapazitäten und Konkurrenzdruck bei den Anbietern.

Im April 2011 lagen die Modulpreise bereits unter 1 Euro pro kWp für a-Si-Dünnschichtmodule.

2)     2009 überschritten die Steuereinnahmen aus Solaranlagen zum erstmalig die Ausgaben für die Solarförderung.

3)     Der Wirkungsgrad von Wechselrichtern sowie Modulen ist aufgrund der rasanten Forschung und Entwicklung extrem gestiegen. Diese sieht bei den führenden Technologien folgendermaßen aus:

Der Wirkungsgrad für Dünnschichtmodule auf der Basis von Cadmiumtellurid liegt bei ca. 12 %. Bei Solarzellen aus polykristallinem Silizium liegt er zwischen 13 bis 18 %, Zellen aus monokristallinem Silizium zwischen 14 und 24 %. Sogenannte Konzentratorzellen können in Laborsituationen sogar über 40 % Wirkungsgrad erzielen.

4)     Darüber hinaus wird die Produktion von sog. Wafern, der Vorstufe der Solarzelle immer wirtschaftlicher, d.h. dünner und flexibler bei gleichzeitig höherer Leistung.

5)     Die Entwicklung geht immer weiter: Bei Wechselrichtern werden heute schon Wirkungsgrade von fast 99% erreicht.

Daher…freuen Sie sich mit uns….

Es wird erwartet, dass aufgrund dieser Entwicklungen in Deutschland eine Parität in 2014 erreicht wird. Dies bedeutet, dass die Preisentwicklung und Effizienz der Photovoltaik-Technologie in Deutschland eine weitere wirtschaftliche Unterstützung unnötig machen, da sie ihre Wettbewerbsfähigkeit erreicht hat. Die Photovoltaik-Branche kann und wird zeigen, dass Sie ein ernst zu nehmender, Gewinn bringender Partner in unserem Umwelt schonenden Energiekonzept ist. Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich aufgrund der genannten Entwicklungen.

Die Photovoltaik Technologie hat gelernt, nach über 45 Jahren und kräftiger Geburtshilfe auf eigenen Beinen zu stehen. Sie ist eine lukrative, verlässliche, emissionsfreie Spitzentechnologie, an der führende Köpfe der Solarenergie gearbeitet haben.

Lassen Sie sich daher nicht ins Bockshorn jagen, liebe Leser/innen. Die Kürzung der Einspeise-Vergütung ist also keineswegs ein Rückschlag für die Solarbranche. Es ist vielmehr im Sinne der Solarindustrie, dass die Förderung für ihre vormalige Entwicklung nun wieder heruntergefahren wird und die Branche nicht ein künstliches unwirtschaftliches Konstrukt ist.

Erfreuen Sie sich an den wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen, lassen Sie sich beraten, und finden Sie heraus, wie wirtschaftlich Ihr Dach sein kann und was Sie zum Umweltschutz beitragen können.

Mit sonnigen Grüßen

Ellen Oberste Berghaus MA

http://ovi-photowatt.com

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Senkung der Einspeisevergütung

Geschrieben von hasbergengoessolar - 9. Dezember 2011

“Senkung der Photovoltaik-Einspeisevergütung zum 01.01.2012 beträgt 15%

Photovoltaik: Bundesregierung fast einigNach der Senkung der Einspeisevergütung zum Jahreswechsel 2011 um 13% erfolgt zum 01.01.2012 eine weitere Senkung um 15%. Durch gesunkene Preise für Module und Wechselrichter bleiben Photovoltaikanlagen auch in 2012 sehr rentabel für Hausbesitzer, Unternehmer und Investoren.

Die Förderung von Photovoltaik-Anlagen auf Konversionsflächen (Wiedereingliederung von Brachflächen im Rahmen der Stadtplanung) wurde zum Jahr 2011 allerdings weniger stark gekürzt.

Verabschiedet wurde bereits Unterjährig die Senkung der Vergütung für Solarstrom aus Dachanlagen zum 01. Juli 2010 um 13 Prozent, von 39,14 Cent/kWh auf 34,05 Cent/kWh, zum 01.10.2010 erfolgte eine Kürzung um weitere drei Prozent auf 33,03 Cent/kWh. Die Förderung von Freilandanlagen auf Konversionsflächen wurde um acht Prozent gekürzt. Dies biete einen entsprechenden Anreiz dafür, weiterhin in Photovoltaik-Freiflächenanlagen zu investieren. Diese gelten als „Billigmacher“ für Solarstrom. Für Ackerflächen entfällt die Vergütung ab dem 01. komplett. Die Förderung der Eigenverbrauchsvergütung wurde bis 2013 verlängert. Die aktuellen Werte der Einspeisevergütung können Sie unter “Photovoltaik Einspeisevergütung” einsehen.

Was änderte sich in 2011 ?

  • Aufgrund der hohen Installationsleistung von Photovoltaikanlagen im Jahr 2010 beträgt die Senkung der Einspeisevergütung zum Jahreswechsel 2011 13 Prozent.
  • Die unterjährige Anpassung der Einspeisevergütung in 2011 entfällt, da der bis Mai 2011 erfolgte Zubau an Photovoltaikanlagen recht verhalten war. Die nächste Senkung der Einspeisevergütung erfolgt zum Jahreswechsel 2011/2012.

Was änderte sich in 2010 ?

  • Für Dachanlagen: Zum 1. Juli 2010 wurde die Vergütung einmalig um 13 Prozent abgesenkt. Hinzu kam eine weitere Kürzung um drei Prozent zum 01.10.2010. Zum Jahreswechsel 2010 auf 2011 erfolgte eine weitere Absenkung um 13 Prozent.
  • Bei Freiflächen betrug die Absenkung zum 01. Juli 2010 15 Prozent, bei Flächen ehemaliger wirtschaftlicher und militärischer Nutzung elf Prozent. Die Vergütung für Anlagen auf Ackerflächen ab dem 1. Juli 2010 entfällt seither. Denn es soll vermieden werden, dass landwirtschaftlich nutzbare Flächen für Solaranlagen verbraucht werden. Im Gegenzug werden andere vorbelastete Flächen in die Förderung neu aufgenommen. Dazu zählen Industrie- und Gewerbegebiete sowie Seitenstreifen von Autobahnen und Schienenwegen.
  • Die Förderung von Freiflächenanlagen war bis einschließlich 2014 befristet. Diese Befristung wurde aufgehoben.
  • Den Anreiz für den Eigenverbrauch wurde erhöht: Eigenverbrauch bedeutet, dass man den gewonnenen Strom nicht einspeist, sondern selbst verbraucht. Er wird über einen Zähler registriert und bezuschusst. Ab 01.07.2010 beträgt die Anlagengröße, bis zu der der „Eigenverbrauch“ (§ 33 Abs. 2 EEG 2009) vergütet wird, bis einschließlich 500 kW hochgesetzt. Eigenverbrauchsvergütung ergibt sich aus der Einspeisevergütung minus 16,38 Cent/kWh für bis zu 30% Eigenverbrauchsanteil bzw. 12 Cent/kWh für den 30% überschreitenden Eigenverbrauchsanteil.
  • Die Degression wird neugestaltet: Jedes Jahr sinkt die Vergütung nach dem EEG regulär um neun Prozent für neue Anlagen. Überschreitet der Zubau neuer Anlagen ein bestimmtes Volumen, sank die Vergütung bislang um einen weiteren Prozentpunkt, also um insgesamt zehn Prozent. Diese Regelung wird erweitert: Bei einem Zubau von 2.500 bis 3.500 Megawatt bleibt es bei einer Degression von neun Prozent. Wird diese Grenze überschritten, wird stärker gekürzt: um elf Prozent im Jahr 2011 und um 13 Prozent 2012. Bleibt der Zubau dagegen unter diesem Ziel, fällt die Minderung niedriger aus.

Mit dieser Flexibilisierung kann man dem Marktgeschehen besser Rechnung tragen: Wenn viele Anlagen gebaut werden, liegt das an den gesunkenen Preisen. Dann kann auch die Förderung vermindert werden. Betroffen von den Änderungen sind neue Anlagen. Bestehende Anlagen erhalten die Vergütungssätze, die galten, als sie errichtet wurden.”

(Quelle: http://photovoltaik-bundesweit.de

Sonnige Grüße

Ellen Oberste Berghaus MA

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Ist heute das Morgen zu retten?

Geschrieben von hasbergengoessolar - 30. November 2011

Die UN Klima Konferenz begann in Durban, in Süd Afrika, mit President Jacob Zuma`s Aufruf „Heute das Morgen zu retten“ anfang dieser Woche.

 Vor dem Hintergrund der neuen Rekordhöhe von Treibhausgas-Emissionen in die Atmosphäre, zunehmenden und heftigeren Wetterkatastrophen, aber auch einem wachsenden Momentum, den Klimawandel zu stoppen, begann am 28. November 2011 die UN Klima Konferenz in Durban.

Zu Beginn der Konferenz machte Süd-Afrikas Präsident Jacob Zuma klar, welche gravierenden Auswirkungen der Klimawandel auf Afrika hat und appellierte an alle Regierungen zu handeln.

„Wir haben ungewöhnliche und gravierende Überflutungen in Küstengegenden in letzter Zeit erfahren, welche die Menschen dort direkt betreffen durch den Verlust ihrer Bleibe, ihrer Arbeitsplätze, und ihrer Lebensgrundlage. In Anbetracht dieser Dringlichkeit müssen die jeweiligen Regierungen hier Lösungsansätze in Durban finden. Wandel und Lösungen sind immer möglich, und Durban muss die Schritte in die richtige Richtung gehen, um eine Lösung zu erwirken, die heute unser „Morgen“ rettet.“, so Zuma.

Laut der UN Klimawandel Abgeordneten und UNFCCC Stellvertreterin Christiana Figueres, können die beteiligten Regierungen zwei Maßnahmen durchsetzen. Zum einen ein umfangreiches Finanzpaket, d.h. einen Eco Fond von 100 Milliarden USD zu verabschieden, welcher Entwicklungsländern es ermöglicht, sich an die veränderten Klimabedingungen anzupassen, zum anderen, das Wachstum der Treibhausgas-Emissionen zu begrenzen.

Doch es geht nicht nur um Afrika. 2012 läuft das Kyoto Protokoll ab und die 193 teilnehmenden Länder müssen sich darauf einigen, wie weitere Emissionen zu begrenzen sind, um nicht in ein klimatisches und wirtschaftliches Chaos hineinzuschliddern. Die Fakten sind dramatisch: Laut UN Klimabericht stieg die CO2 Emission trotz Weltwirtschaftskrise um 6% weltweit letztes Jahr

Doch wie ist wirklich das Klima auf der Klima Konferenz? Wird es wieder nur Lippenbekenntnisse geben? China ist sehr an seinem eigenen Klimaschutz interessiert, auch afrikanische Länder. Die USA und selbst europäische Länder verhalten sich jedoch sehr zögerlich.

Die Frage ist, ob es wirklich Regierungsentscheidungen sind, die unseren Klimawandel und dessen Auswirkungen noch stoppen können. Reflektieren die Konferenzen den Willen des Volkes? Laut einer Umfrage sind die Mehrheit aller Deutschen für striktere Emissionsgesetze.

Sind wir nicht auf der sichereren Seite, wenn wir Eigeninitiative zeigen, Gemeinschaften gründen und den Klimawandel wirklich vorantreiben unabhängig von dem  Ergebnis der Konferenz?

Möglichkeiten bieten sich viele! Je mehr Windkraft und Solarenergie die fossilen Brennstoffe ersetzen, wie es bei uns zunehmend passiert, färbt diese Initiative auch auf andere Länder ab. Wir in Deutschland würden dann sozusagen als Vorbild fungieren.

Ich hoffe, dass die Initiative eines jeden von uns wirklich ein „Morgen“ heute retten. Sind Sie dabei?

Quellen: UNFCCC,  http://www.ippmedia.com/frontend/index.php?l=35920

Sonnige Grüße

Ellen Oberste Berghaus MA

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Zentral oder dezentral?

Geschrieben von hasbergengoessolar - 28. November 2011

Hallo liebe Freunde,

hier ein Artikel zum Thema: Zentralisierte versus dezentralisierte Energiestrukturen.

“Die Energiewende – eine Frage der angestrebten Strukturen

Exkurs für Laien: Wie ist das Stromnetz gegliedert

Zum Verständnis der vorgesehenen Steuerungsmöglichkeit für Stromspeicher im Niederspannungsnetz wird eine gewisse Vorstellung von der Struktur des Stromnetzes vorausgesetzt, die hier in diesem Kapitel genauer beschrieben wird. Leser, denen die Begriffe „Niederspannungsnetz“ und „Toleranz der Netzspannung“ geläufig sind, mögen dieses Kapitel überschlagen. Verschaffen wir zunächst den mitlesenden technischen Laien eine Vorstellung vom Stromnetz:

Das Stromnetz verbindet Stromerzeuger und -verbraucher durch Stromleitungen. Diese sind verästelt und verzweigt – ähnlich wie die Stämme, Äste und Zweige eines mehrstämmigen Baumes (allerdings gibt es im Stromnetz noch zusätzliche Querverbindungen zwischen den einzelnen Stämmen, den Ästen und den Zweigen – das System ähnelt insofern auch ein wenig dem deutschen Straßennetz von den Bundesautobahnen bis zu den Hofeinfahrten – aber bleiben wir lieber beim Vergleich mit einem Baum).
Die verschiedenen Wurzeln des Baumes stellen die Großkraftwerke dar. Die Stämme des Baumes entsprechen den Hoch- und Höchstspannungsleitungen, die Äste den Mittelspannungsleitungen, die Zweige den Niederspannungsleitungen und die Blätter stellen die Verbraucher dar. Im Folgenden wird wiederholt von den Zweigen des Niederspannungsnetzes die Rede sein. Stellen Sie sich darunter die Stromkabel unter den Straßen vor, an denen über kurze Stichleitungen die einzelnen Haushalte und mittelständischen Betriebe angeschlossen sind. Die Blätter entsprechen dann den Haushalten und Betrieben, in denen der Strom verbraucht wird und auf deren Dächern zunehmend Solarstromanlagen installiert werden.

Vor dem Aufkommen der Erneuerbaren Energien floss der „Saft“ nur in einer Richtung, von den verschiedenen Wurzeln (den Großkraftwerken) über Stämme, Äste und Zweige bis in die Blätter. Mit dem Aufkommen der Erneuerbaren Energien gibt es inzwischen eine wachsende Anzahl von „Blättern“, in denen selbst Saft erzeugt und sozusagen „rückwärts“ in die Zweige, ja sogar bis in die Äste „zurückgepresst“ bzw. rückgespeist wird.

Der Idealfall – Unabhängigkeit der einzelnen Netzzweige

Wenn in einem Zweig des Niederspannungsnetzes die erzeugte Strommenge mit der verbrauchten Strommenge übereinstimmen würde, dann wäre dieser Netzzweig auch ohne Versorgung aus dem Mittelspannungsnetz lebensfähig. Dieser Idealzustand lässt sich nur erreichen, wenn die Solaranlagen auf den Hausdächern im Lauf eines Jahres genau so viel (sicherheitshalber deutlich mehr!) Strom erzeugen würden wie die elektrischen Geräte in diesem Straßenzug verbrauchen und – nicht zu vergessen – wenn es genügend Speicherbatterien in dem Netzzweig gibt, die den Stromüberschuss des Tages für die Stunden der Nacht speichern. Stromspeicher, die den Solarertrag eines Tages bis in die Nacht speichern können (sogenannte Tag-Nachtspeicher) gibt es bereits. Einige Solarfirmen bieten sie mit ihren Solaranlagen gemeinsam an. Sie sind leider noch teuer (es fehlt die verbilligende Massenproduktion und ein Markteinführungsprogramm, das hilft, die Speicher wirtschaftlich zu betreiben).

Minimierung des Stromflusses

Wenn im betrachteten Niederspannungszweig der solare Zubau so weit fortgeschritten ist, dass die jährliche Stromerzeugung aller installierten Solarstromanlagen bereits mit dem jährlichen Stromverbrauch aller Stromverbraucher etwa übereinstimmt, oder ihn sogar übersteigt, wenn aber noch keine dezentralen Speicher installiert sind, dann gibt es an sonnigen Tagen ein Problem. Die Maximalleistung der angeschlossenen Solaranlagen ist – was leicht vergessen wird – etwa acht bis zehn mal so hoch wie ihre Durchschnittsleistung. Deshalb wird um die Mittagszeit eine recht beträchtliche Strommenge solaren Überschussstroms ins Mittelspannungsnetz abgegeben. Gehen wir einmal davon aus, dass das Niederspannungsnetz auf diese Belastung hin verstärkt wurde (andernfalls würde, wie eingangs geschildert, die Spannung im Niederspannungsnetz so weit ansteigen, dass die Überspannungsabschalter in den Wechselrichtern etliche Wechselrichter und die dazugehörigen Solaranlagen abschalten). Auch das Mittelspannungsnetz, welches aus allen seinen Niederspannungszweigen erhebliche solare Überschusseinspeisungen aufnehmen muss, wird extrem belastet, vielleicht sogar das Hochspannungsnetz. In sonnigen Stunden fließt kurzzeitig sehr viel solarer Überschussstrom von den Niederspannungszweigen zum Mittelspannungs- und Hochspannungsnetz.
Stellen Sie sich vor, dass im Einzugsbereich eines großen Flusses heftige Wolkenbrüche niedergehen. Jedes Rinnsal, jeder Bach, jedes Flüsschen und jeder Fluss schwillt an und dann steht flussabwärts, z.B. beim Elbehochwasser 2002 zwischen Dresden und Magdeburg, eine ganze Region unter Hochwasser.
Weitsichtige Planer empfehlen zur Vermeidung solcher Katastrophen, vorbeugend nicht den Fluss zu vertiefen und zu verbreitern, damit das Wasser schneller abfließen kann (Netzausbau), sondern die natürlichen Überschwemmungsgebiete im Einzugsbereich wieder herzustellen (Bau von dezentralen Speichern im Niederspannungsnetz), damit das Regenwasser dort länger aufgehalten und nur langsam dosiert weitergegeben wird.

Nun zur Anwendung auf eine „Überschwemmung“ des Stromnetzes mit Solarstrom.
Nehmen wir eine 100 kW Dachanlage auf einer großen Feldscheune. Um ihre Solarleistung ins Mittelspannungsnetz zu übertragen, muss die Stichleitung für die Spitzenleistung von 100 kW ausgelegt sein. Würde man jedoch unter der Solaranlage in der Scheune einen Batteriesatz mit einer Ladekapazität von etwa 400 kWh installieren, so könnte der maximal fließende Strom auf 25 kW reduziert werden. Die aufladbare Batterie „streckt“ dann die Stromlieferung auf 24 Stunden. Statt 100 kW in der Zeit von 11 bis 13 Uhr braucht dann nur eine Dauerleistung von 25 kW übertragen zu werden. Die Stichleitung könnte also mit einem Viertel des Querschnittes auskommen.

Dieses Beispiel ist recht nett, zeigt aber noch nicht die zusätzlichen Dienste, die eine Batterieanlage mit intelligenter Regelung im örtlichen Niederspannungsnetz bereitstellen kann. Sogar in Zeiten trüben Wetters bleibt sie nicht untätig, sondern speichert in diesem Fall vorsorglich ganz gewöhnlichen Netzstrom. Bei Überlastung des Netzes durch Stromverbraucher gibt sie Strom ab und kann auf diese Weise den Spitzenlastbedarf des Versorgungsnetzbetreibers vermindern. Batterieanlagen im Niederspannungsnetz haben deshalb auch in Häusern ohne Solarstromanlage einen hohen Wert. Dazu im nächsten Abschnitt noch einige Hinweise.

Die Eigenschaften von Batteriespeichern

Batteriespeicher können MEHR als Kraftwerke und Netzausbau: Sie können extrem schnell auf wechselnden Bedarf reagieren, sie können Energie liefern und aufnehmen. Sie können lokal die Spannungsqualität verbessern. Sie sind ohne zusätzlichen Aufwand schwarzstart- und inselfähig (7) und sie können bei entsprechender Steuerung Schwingungen dämpfen.

Die Steuerung sollte so ausgeführt sein, dass die Grundfunktionen – (Stabilisierung von Spannung und Frequenz, Bereitstellung von Primärregelleistung für das Netz oder Unterstützung eines Inselbetriebs), autonom ausgeführt werden können und somit auch ohne Kommunikation funktionieren. Damit wird auf jeden Fall funktionale Sicherheit erreicht. Darüber hinaus ist auch eine zusätzliche Steuerung über z.B. das Internet möglich, bei der es dann aber nicht mehr darauf ankommt, dass die

Steuerbefehle im „richtigen“ Bruchteil einer Sekunde ankommen müssen.”

Quelle: Solarförderverein

http://www.sfv.de/artikel/ueber_den_ausbau_von_stromnetzen_und_speichern_.htm

Sonnige Grüße

Ellen Oberste Berghaus MA

Stefan Overmeyer

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Agrarsprit – eine Lösung?

Geschrieben von hasbergengoessolar - 27. November 2011

Hallo liebe Freunde,

ist der hier so populäre Agrarsprit wirklich ein guter Ansatz? Viele Wissenschaftler meinen nicht:

„Wenn für die Nahrungsmittelproduktion genutzte Landflächen umgewandelt werden, um darauf Agrosprit-Pflanzen anzubauen, dehnt sich die Landwirtschaft an anderen Orten weiter aus. Dies führt häufig zu neuer Entwaldung und Zerstörung natürlicher Ökosysteme, besonders in den tropischen Gebieten der Entwicklungsländer“, begründen die Wissenschaftler auf ihrer Webseite.

„Es handelt sich dabei nicht um eine zukünftige Entwicklung, sondern dies findet bereits jetzt statt.“ Weiter erklären die Wissenschaftler in ihrem Schreiben: „Wenn die Landnutzungsänderungen von der EU nicht berücksichtigt werden, kann das Ziel für erneuerbare Energie im Verkehrssektor nicht zu echten CO2-Einsparungen in der Praxis führen. Es wäre am Ende bloß eine Übung auf dem Papier, die weit verbreitete Abholzung und höhere Nahrungsmittelpreise fördert.“

Hintergrund des Aufrufes sind die Versuche der EU-Kommission, ihre gescheiterte Politik mit dem schädlichen Agrarsprit um jeden Preis weiterzuführen. Die Kommission hat dazu eigens in Auftrag gegebene Studien zurückgehalten oder umschreiben lassen, weil diese nicht die gewünschten Ergebnisse – sprich CO2-Einsparungen durch Agrosprit – lieferten.

Hauptproblem ist der enorme Landverbrauch der Pflanzenenergien. Um den von der EU vorgegeben Anteil von 10 Prozent erneuerbare Energien im Verkehrsbereich zu erfüllen, müssen Millionen Hektar Ackerland mit Energiepflanzen belegt werden. Da landwirtschaftliche Flächen weltweit knapp sind, wird der benötigte Platz auf Kosten der Nahrungsmittelproduktion und in Tropenwaldgebieten geschaffen. Europa ist mit seinen Plänen auf weiter steigende Importe von Biodiesel aus Ölpalmen und Soja sowie Ethanol aus Mais und Zuckerrohr angewiesen.

Die Unterzeichner des Dokuments berufen sich auf wissenschaftliche Fakten und sind über jeden Verdacht erhaben, von Interessen beeinflusst zu sein. Sie stammen aus allen Bereichen von Wissenschaft und Wirtschaft sowie vielen Ländern wie den USA, Deutschland, den Niederlanden, Kenia, Indien, Australien, usw. Dazu gehören u.a. der Nobelpreisträger Kenneth Arrow, Professor Emeritus an der Stanford Universität und Daniel Kammen, der für erneuerbare Energien zuständige Cheftechniker der Weltbank.

Die EU und die Bundesregierung müssen nun endlich handeln. Anstatt unseren exzessiven Energieverbrauch von fossilen Quellen auf Agrarenergien umzustellen, muss dieser drastisch gedrosselt werden. Die rollenden Spritfresser müssen endlich von den Straßen verbannt und die öffentlichen Transportsysteme ausgebaut werden.

https://www.regenwald.org/aktion/774/biosprit-unterstutzen-sie-den-aufruf-der-wissenschaftler

Sonnige Grüße,

Ellen Oberste Berghaus MA

International Manager, Marketing

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Alles ist miteinander verbunden

Geschrieben von hasbergengoessolar - 27. November 2011

Liebe Freunde der Umwelt und Gesundheit,

was haben Hurricans in Florida, Überschwemmungen in Indien, oder Hungerkatastrophen in Afrika mit unserer Energiepolitik und unserem individuellen Verhalten zu tun?

Macht es wirklich etwas aus, ob wir früher das Licht ausknipsen, lokale Produkte kaufen, oder jemand von Ihnen eine Photovoltaikanlage hat?

Stellen Sie sich vor, Millionen von Menschen würden früher das Licht ausmachen, die lokalen Bauern unterstützen und gemeinschaftlich eine Photovoltaikanlage finanzieren. Wir würden alle öffentliche Transportmittel benutzen, auf Plastiktüten verzichten und jeden Tag einen Baum pflanzen.

Was in einem Teil der Erde passiert, hat massive Auswirkungen auf den Rest der Welt, nicht nur im Rahmen der Globalisierung sondern durch die Verflechtungen unserer Ökosysteme. Jeder Baum, der im Amazonas oder in den letzten Urwäldern Rußlands oder Kanadas gefällt wird, verhindert die Resorption von CO2, verhindert das Auffangen von Winden und Stürmen.

Jedes Energiehaus auf der anderen Seite, welches gebaut wird, jedes Recycling von Energie und Wasser, bewirkt eine Gesamtverbesserung unseres Klimas.

Wir sind schon so weit vorangeschritten, obwohl die Klimaprognosen seit mehr als 20 Jahren bekannt sind, dass es nicht mehr reicht nur “zu vermeiden”. Mit jeder Photovoltaikanlage, jedem Energie effizienten Auto, jeder Wahl eines lokalen Produktes helfen Sie aktiv, die Umwelt wieder zu verbessern und vielleicht eines Tages genesen zu lassen. Das hat auch direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

Denken Sie immer daran, dass es sehr wohl etwas ausmacht, was Sie als Einzelner tun, wie Sie handeln, was Sie kaufen. Denn alles ist miteinander verbunden. Sie können viel bewirken!

Sonnige Grüße

Ellen Oberste Berghaus MA

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Herzlich Willkommen!

Geschrieben von hasbergengoessolar - 27. November 2011

Liebe LeserInnen!

Mit unserem Blog möchten wir Ihnen das Thema Umweltschutz und vor allem das Thema Energie näherbringen. Einige von Ihnen wissen bereits, wie wichtig eine Neuorientierung zu einer neuen Energielösung ist.

Ständig ansteigende CO2 Belastungen, die Katastrophe in Japan, sowie die zunehmenden spürbaren Klimaveränderungen haben bereits viele von Ihnen dazu veranlaßt, die Initiative zu ergreifen und eine Photovoltaikanlage bauen zu lassen. Wir freuen uns sehr darüber!

Auch Ihnen möchten wir mit aufmunternden und motivierenden  Beiträgen immer wieder vor Augen halten, wie wichtig Ihre Entscheidung war und Sie mit anderen Aspekten des Umweltschutzes vertraut machen.

Wir möchten allerdings auch viele andere Menschen hier ansprechen, die noch zögern, oder noch mehr über das Thema Solarenergie erfahren möchten. Auch wenn Sie keine Photovoltaik-Anlage bauen möchten oder können, gibt es doch sehr viel, was Sie in Ihrem eigenen Umfeld verändern und beeinflussen können.

Jetzt beginnt die Zeit der Besinnung, ein guter Einstieg in ein spannendes Thema.

Ich wünsche Ihnen zunächst einen schönen Advent!

Sonnige Grüße

Ellen Oberste Berghaus MA

International relations

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Osnabrücker Land goes SOLAR!

Geschrieben von hasbergengoessolar - 22. Juli 2011

Liebe MitbürgerInnen,

viele von Ihnen schätzen das schöne Osnabrücker Land und möchten gerne zur Erhaltung dieser einzigartigen Natur beitragen.

Daher ist es verständlich, daß viele BürgerInnen schon einmal über die Anschaffung einer Solaranlage zur Erzeugung von Solarstrom für den Eigenverbrauch oder zur Netzeinspeisung nachgedacht haben.

Unabhängig von offizieller Regierungspolitik entstehen bereits überall in Deutschland kleine Interessensgemeinschaften, die Synergieeffekte im regenerativen Energiesektor nutzen und somit eine gewisse Autarkie erlangt haben.

DAS PROBLEM:

Oft sind die Photovoltaikanlagen  in Relation zur Größe der Anlage sehr teuer, da nur wenig Leistung auf die meisten Privatdächer passt.

Der Kauf von Material für kleine Anlagen ist damit für den oder die Einzelne(n) bedeutend teurer als ein “gebündelter” Auftrag.

Einige von Ihnen haben sich schon intensiver mit dem Thema Solar und Photovoltaik beschäftigt. Andere wiederum sind irritiert von Stichworten wie “EEG”, “Rentabilität” und der Frage, ob sich so eine Anlage wirklich lohnt.

Viele BürgerInnen wissen leider noch nicht, dass die Rentabilität einer Anlage hauptsächlich von der optimalen Auslegung und Planung bestimmt wird, denn jede Dachausrichtung, Verschattung, Konstruktion, Unterkonstruktion und Beschaffenheit ist bei jeder Anlage anders. Eine schlüsselfertige, professionelle Planung im Verbund mit exzellenten Montagespezialisten aus der Region ist eine Grundvoraussetzung einer effizienten, gewinnbringenden Anlage.

DIE LÖSUNG:

Die Gründung einer Einkaufsgemeinschaft von allen interessierten Hasberger Bürgern und Bürgerinnen mit dem Ziel günstigerer Material- und Lieferpreisbeschaffung.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, aus 4 Modultypen zu wählen, die sich im Laufe der Jahre bewährt haben: je zwei sehr hochwertige und zwei günstigere, jedoch qualitativ ansprechende Modultypen. Die preiswerteren Module sind keineswegs mindere Qualitätsprodukte, allerdings fahren einige Menschen lieber einen Porsche, die anderen möchten das Geld lieber für andere Dinge ausgeben.

Alle Module sind bereits auf vielen Anlagen erprobt und haben ihre Besitzer glücklich – und reicher – gemacht!

Sie dürfen basteln!

Wir möchten Sie dazu einladen, sich mit Ihrer Photovoltaikanlage und den geeigneten Modultypen vertraut zu machen! Laden Sie sich die Planungsbögen herunter, um Ihr eigenes Dach zu belegen. Dazu erhalten Sie Tipps und Hinweise zur Anlagegestaltung.

Wenn Sie Ihr Optimum gefunden haben, helfen wir Ihnen gerne bei der konkreten Planung und Umsetzung weiter. Aufgrund des Beratungsumfanges und großen Interesses bitten wir um Verständnis, daß wir eine einmalige Beratungspauschale von 98,90 Euro erheben. Diese kann aber auch für lokale Umweltschutzmaßnahmen gespendet werden (noch in Gesprächen).

Gerne können Sie sich an Herrn Overmeyer Tel: 05405-982737-0 wenden.

Ein kompetentes Planungs- und Beratungsbüro ist Ihr Ansprechpartner und erarbeitet mit Ihnen eine auf Ihr Dach zugeschnittene optimierte Photovoltaik – Lösung.

Durch den Bündelkauf der Solarkomponenten werden gemeinschaftlich Sonderrabatte erzielt. Je mehr Bürger beteiligt sind, desto günstiger wird jede einzelne Anlage.

Auf dieser Seite können Sie mitverfolgen, wieviel an Anlagenleistung bereits erstellt wurde und wie hoch der aktuelle Zusatzrabatt in Prozent sein könnte. Hierzu benötigen wir jedoch Ihre Mitarbeit:

Handeln Sie jetzt!  Machen Sie mit!

Tragen Sie Ihre ungefähre gewünschte Photovoltaikleistung in kw Zahl ein, sowie Ihren Namen und email Adresse, damit wir Ihre Anlage zuordnen können. Diese gewünschten Leistungsdaten “sammeln” wir, um immer bessere Konditionen erhalten zu können.

In regelmäßigen Abständen lassen wir Sie über die email Adresse die ungefähren aktuellen Konditionen wissen, die allerdings ständigen Marktfluktuationen unterliegen.

Bitte tragen Sie alles hier ein und vergessen Sie nicht das “Abschicken”:

Geplant ist ebenfalls, im genossenschaftlichen Rahmen eine Plattform für Dachvermieter und Investoren ins Leben zu rufen.

Für gezielte Gespräche mit Mitbewohnern und Nachbarn haben wir eine Kurzinformation kreiert. Diesen Flyer  können Sie herunterladen, ausdrucken und an Ihre Mitbewohner und Nachbarn zur Information weiterleiten. Bei Fragen helfen wir gerne weiter!

Vielen Dank für Ihren Beitrag zu einer sauberen Umwelt im Osnabruecker Land und in Niedersachsen!

 

Gemeinsam sind wir stark!

Ihr Photovoltaik Team

Stefan Overmeyer

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